Ende der Schonzeit

Genau vor einem Jahr nahm ich in knapp zwei Monaten 13 Kilo ab. Ein Personal Trainer half mir bei dieser schwierigen Aufgabe. Ich joggte, schwamm und fastete eine Woche lang, stellte meine Ernährung um und war erstaunt wie diszipliniert ich doch sein konnte. Das alles nahm ich auf mich für ein ehrgeiziges Filmprojekt der jungen Filmemacherin Franziska Schlotterer. In dem Film “ENDE DER SCHONZEIT”, der jetzt auf dem Filmfest in München seine Welturaufführung erlebt, spielte ich einen Juden auf der Flucht vor den Nazis. In einem Wald begegnet er einem Bauern, der ihn auf seinem Hof versteckt. Aus dieser Situation ergibt sich ein intensives Kammerspiel. Der Bauer kann keine Kinder zeugen und doch ist ein Stammhalter für einen Hof unverzichtbar. So bittet der Bauer den Juden Albert ein Kind mit der Bäuerin Emma zu zeugen.

Eine spannende Geschichte, ein tolles Drehbuch und nun ist der Film gedreht und fertig. Ich wollte die Figur des Albert nicht mit einem “Wohlstandsgewicht” spielen, zumal er, nach dem er verraten wurde, das KZ überlebt und ein halbes Jahr nach diesem Horror zurück auf den Hof kommt, um die Wahrheit über den Verrat zu erfahren. Albert ist gezeichnet – am Anfang durch seine tagelange Flucht vor den Nazis, am Ende des Films durch die unmenschlichen Zustände im KZ. Es war keine Frage, es war geradezu notwendig für mich an meine körperlichen Grenzen zu stoßen. Dabei sind selbstredend in keinster Weise meine Enthaltsamkeiten mit den Qualen der Menschen im KZ zu vergleichen – solch eine Form des “Method Actings” halte ich für zynisch und übertrieben. Aber dennoch wollte ich mich für diese Figur verändern. Albert ist eine feine, zurückhaltende Person, ein Beobachter, nicht nur aus der Angst heraus. Was ihn antreibt, was ihn verletzt, berührt erfährt der Zuschauer so gut wie gar nicht. Auch das, aus der Warte des Schauspielers gesehen, war eine Herausforderung für mich. Wenig Text, viele Blicke, viele Subtexte und Gedankenspiele – einen komplexen Charakter von innen heraus zu erschaffen.

Franziska Schlotterer gibt mit diesem Film ihr Debüt ab. Sie hat eine tolle Crew um sich herum engagiert und war am Set eine tolle Beobachterin und konnte uns Schauspieler sehr gut führen. Ebenso begeistert war ich von meinen Schauspielkollegen, allen voran den beiden weiteren Hauptdarstellern Hans-Jochen Wagner als Fritz und Brigitte Hobmeier als Emma. Diese beiden Kollegen waren großartig vorbereitet und es war eine Freude mit ihnen zu spielen. Mit Brigitte hatte ich auch eine sehr vertrauensvolle Partnerin, da wir beide auch die eine oder andere “Sexszene” hatten. Gefreut habe ich mich auch über Thomas Loibl, mit dem ich bereits am Bayerischen Staatsschauspiel gespielt hatte und über den kleinen Pepe Trebs. Gedreht wurde auf dem Windberghof in St. Blasien, dessen Besitzer ihn in mühevoller und liebevoller Art in die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg zurückversetzt haben.

Es wird kein Film über das KZ oder über einen Juden auf der Flucht werden, sondern ein Film über Identitäten, über Menschlichkeit, über Sexualität. Ein, wie gesagt, spannendes Kammerspiel, was fast ausschließlich auf einem Bauernhof im Schwarzwald spielt.

Der Film kommt im Herbst in die deutschen Kinos und man darf gespannt sein. Nach der “RUSSENDISKO” bin ich jedenfalls sehr froh über diesen Kontrast.

Nun habe ich bereits wieder ein paar Kilos mehr auf den Rippen (wegen einem anderen Filmprojekt vor allem, was ich aber wieder abgesagt habe), und dennoch nehme ich nicht nur eine Menge neuer Erfahrungen mit auf den Weg, sondern denke auch an eine intensive und schöne Zeit im Schwarzwald zurück.

Am Set von ENDE DER SCHONZEIT / Foto: privat

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Mackie und ich …

In der kommenden Jubiläumsspielzeit (das Staatsschauspiel wird 100.!) werde ich auf mir sehr vertraute Stoffe treffen. Mich freut sehr, dass ich mich ab Oktober wieder mit „HAMLET“ beschäftigen und dabei erneut mit Roger Vontobel zusammenarbeiten werde. 1999 erarbeitete ich in Magdeburg mit dem Theaterjugendklub eine sehr eigenwillige Version des Shakespeare-Stoffes. Außerirdische nahmen sich dem dänischen Königshof an und versuchten die Menschheit zu versklaven. Es war eine bunte und abgefahrene “Popmär”, die eher “HAMLET” benutzte, als sich in seinen Inhalten zu tief vergrub. Heute, ganze 13 Jahre später, schaue ich natürlich anders und neu auf das Stück. Es wird spannend werden, nun selbst den Hamlet zu spielen, denn damals führte ich “nur” Regie.

Doch vor diesem Projekt wartet erst einmal Friederike Heller auf mich. Bereits in “WILHELM MEISTERS LEHRJAHRE” hatten wir eine spannende Zusammenarbeit. Nun werden wir gemeinsam an einem Klassiker arbeiten, der, so ausgenudelt er auch sein mag, einfach nicht tot zu kriegen ist. Brechts “DIE DREIGROSCHENOPER” ist nach wie vor, auch oder vor allem dank der genialen Musik von Kurt Weill, ein Publikumsmagnet. Schade ist, dass die hiesigen Erben Brechts und Weills anderen Künstlern immer noch recht strenge Vorgaben machen, sodass ein neuer Blick auf den Stoff selten gelingt. Doch wir acht Darsteller werden uns der Aufgabe einerseits musikalisch, andererseits darstellerisch gespannt stellen. Die Proben beginnen bereits im Juni, da „DIE DREIGROSCHENOPER“ nach der Spielzeitpause erste Premiere der neuen Saison sein wird. Welche Rolle ich in dem Stück spielen werde, verrate ich mal nicht – nur soviel, es ist eine Tenor-Partie und ich bin in gewisser Weise “gegenbesetzt”. ;-)

DATES:

“DIE DREIGROSCHENOPER” – Premiere am 14.September 2012 / Schauspielhaus, Staatsschauspiel Dresden
“HAMLET” – Premiere am 24.November 2012 / Schauspielhaus, Staatsschauspiel Dresden

Spielzeitfoto "100 Fans" / Foto: Matthias Horn

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Was soll das ganze Theater?

Die Planungen für die kommende Jubiläumsspielzeit am Staatsschauspiel Dresden sind abgeschlossen. Der neue Spielplan ist unglaublich vielseitig und fast schon “Klassiker-lastig”. Als Schauspieler, wie auch als Zuschauer, schaut man (ganz natürlich) erst einmal nach, was denn so am Spannendsten klingt, welcher Regisseur/in so inszeniert etc. Dabei ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Intendant Wilfried Schulz ist ja bekannt und geschätzt für seine in die Breite gehende Theaterpolitik. Manche reiben sich daran, aber die Zuschauerzahlen sprechen eindeutig klare Worte – diese Politik geht auf. Doch sind Zuschauerzahlen eigentlich das Wichtigste? Nun ja, eine schwierige Frage, denn für wen macht man das Theater, wenn nicht für die Zuschauer. Oder macht man es für die Kunst? Natürlich auch, doch die Kunst lebt vom Austausch, vom Betrachten, Bewerten, Befühlen … mit-, für- und gegeneinander.

Das Theater in der heutigen Zeit ist für die hiesige Politik ein Luxusobjekt. Allem Idealismus zum Trotz geht es um Zahlen, und nur hohe Zahlen zeigen angeblich, dass sich die Förderung und Subventionierung solcher Kulturstätten lohnt und auszahlt. Doch müssen wir uns diesen Luxus nicht leisten? Kann man auf das Theater als ein Ort der gesellschaftlichen Betrachtung und Diskussion denn verzichten? Sind wir gezwungen durch finanziellen und politischen Druck Kompromisse in der künstlerischen Arbeit zu machen?

Es macht mich sehr traurig zu sehen, wie viele kleine Theater in den Provinzen um ihre Existenz kämpfen. Es macht mich traurig zu sehen, wie viele Theater dort gezwungen sind ganze Sparten abzuschaffen oder früher oder später schließen müssen. Es macht mich traurig zu sehen, dass die Gesellschaft in Zeiten von Reality-TV und Doku-Soaps zusehend verblödet. Wer schaut den Scheiß? Vor allem, wer glaubt den Mist?

Das Theater ist ein Ort, der der Gesellschaft einen Spiegel vorhält; der sich mit ihr entwickeln kann und an dem man sich reiben muss. Das Theater ist natürlich auch ein Ort der Unterhaltung, doch sollte sie intelligent und vielschichtig sein.

Das wir hier in Deutschland solch eine subventionierte Theaterkultur besitzen, da sind viele Künstler aus anderen Ländern neidisch darauf. Ich hoffe, dass das die Gesellschaft und die Politik hierzulande irgendwann so zu schätzen, vergegenwärtigen und nutzen weiß, dass man nicht nur auf Zuschauerzahlen schauen muss.

Ich freue mich auf die neue Spielzeit in Dresden. Welche Aufgaben auf mich warten, schreibe ich euch im nächsten Blog!

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Woods Of Birnam – Studio Diary 2

Nun ist der “Aufnahmeprozess” fast abgeschlossen. Nur noch ein paar Gesangsaufnahmen und ein paar kleine Overdubs – und dann ist das Material für das erste Album von “WOODS OF BIRNAM” abgeschlossen. Danach geht es in die Postproduktion. Ab wann das Album aber in den Startlöchern steht, ist noch etwas ungewiss, denn es hängt eine Menge davon ab. Zum Beispiel muss eine gute Plattenfirma gefunden werden, die das Album in den Vertrieb bringt und die Werbetrommel anrührt. Diese Prozesse sind vollkommen neu für mich und eine spannende Erfahrung. Solche manchmal unmusikalischen Entscheidungsprozesse lassen die Band aber auch zusammenschweißen und das ist gut so. Denn nur wenn die Band geschlossen hinter allem steht, kann sich eine kräftige Außenwirkung entwickeln.

Solange aber noch alles in der Hand der Band ist, hilft heutzutage das Internet um auf die Musik aufmerksam zu machen. Wir haben uns deswegen zwei Tage lang Zeit genommen und haben vier Songs im Studio live eingespielt und gleich per Video mitgeschnitten. Einen Song kennt ihr vielleicht noch von der “The Closer E.P.”, aber er hat ein völlig neues Gewand bekommen. Wie auch die anderen Songs der EP die wir fürs Album ausgewählt haben. So wurde “SOON” zum Beispiel gleich in zwei Versionen aufgenommen, und die Version fürs Album kommt ganz ohne Pianobegleitung aus. “I DIDN`T NOTICE” wurde auf die Ursprungsidee die am Klavier entstanden ist zurückgeschraubt und wirkt nun weniger “stadionmäßig”, dafür umso intensiver, wie ich finde. “HONG KONG” haben wir etwas mehr Dynamik verliehen und “THE CLOSER” ist nun um Längen lebendiger. “SUITCASE” heben wir uns schon mal fürs nächste Album auf.

Diese Veränderungen der Songs, oder ich würde fast sagen, die Vertiefung des Materials, ist nicht nur für den Bandsound wichtig, sondern auch für eine gewisse musikalische Weiterentwicklung. Denn oftmals ist die erste Idee einer Umsetzung die einem einfällt, nicht immer gleich die beste. Und nur spröde auf Hit zu produzieren, darauf haben wir alle keine Lust. Die EP-Versionen haben ihre völlige Berechtigung, aber sie haben nicht mehr viel mit “WOODS OF BIRNAM” zu tun.

Zur Zeit komponiere ich bereits neue Songs, die wir vielleicht auch in unseren kommenden Konzerten spielen werden. Das Interessante daran ist für mich, das ich schon beim Schreiben an die Band denke und an unseren Sound. Das gefällt mir sehr, denn obwohl ich meist auf dem Klavier komponiere, wird die Band die Songs später auf andere Ebenen bringen. Ein Beispiel für solch einen Song der ursprünglich am Klavier entstanden ist und dennoch zu einem “WOODS OF BIRNAM”-Song wurde, ist “THE HEALER”. Er wird auch auf dem Album vertreten sein und weist vielleicht schon ein wenig in die Richtung, in die das nächste Album gehen könnte. Auf unserer Homepage (www.woodsofbirnam.com) und via Facebook haben wir ihn als ersten Song unserer “Liveaufnahmen” gepostet. Ich wünsche Euch viel Spaß damit.

Woods Of Birnam – “The Healer” – live@hotelalbert from Woods Of Birnam on Vimeo.

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Mein erster Filmball

Am 21.Januar 2012 war ich Gast beim 39.Filmball in München. Auch wenn ich erst gegen halb sechs im Bett war, mit Rosalie Thomass, Felicitas Woll und Nova Meierhenrich drei ziemlich attraktive und sympathische Tanzpartnerinnen auf der Tanzfläche hatte, das Essen und manch ein Gespräch ziemlich “mundeten” – so richtig glücklich scheine ich auf den nachfolgenden Fotos nicht zu wirken – und der Eindruck stimmt, wenn ich ehrlich bin. Der “Rote Teppich” ist noch immer nicht mein Freund – ich habe ihn lange nicht betreten und habe es, ehrlich gesagt, auch nicht sonderlich vermisst.

Der ganze Abend im schicken Luxus-Hotel “Bayerischer Hof” startete noch etwas steif, denn trotz Eleganz im Smoking, war Angespanntheit im Hirn. Aber umso später der Abend, umso lockerer wurde ich und auch das Tanzbein schielte gen Tanzfläche.

Eins ist klar – auch wenn sich sehr viele Leute an solchen Anlässen sehr wichtig nehmen und präsentieren – man sollte es nicht übertreiben, Spaß haben, Leute kennenlernen oder wiedertreffen und sich locker machen. Und beobachten und lernen – das mache ich mit großer Vorliebe und bin doch sehr erstaunt wie unglaublich professionell die Kollegen mit diesen Situationen umgehen. Manchmal glaube ich da auch bei Ihnen ein sehr verschmitztes Grinsen von innen entdeckt zu haben oder ein sehr ehrgeiziges Murren mit eifersüchtigem Blick auf die Konkurrenz. Wahrscheinlich wurde ich ja auch beim Beobachten beobachtet. ob ich wohl gegrinst oder gemurrt habe? ;-)

Die Live-Band jedenfalls war wirklich der Hammer – 7 Stunden haben sie durchgespielt. Respekt! Und am “Paramount-Russendisko-Offroad-Tisch”, Tisch Nr. 50, wo ich Platz nehmen durfte, herrschte eine gute, ausgelassene Stimmung. Der Film “Offroad” ist gut in den Kinos gestartet und auf den “Russendisko”-Kinostart ist man sehr gespannt und sehr optimistisch. Da erwartet mich Ende März der nächste “Rote Teppich” – mal sehn ob er dann (endlich) mein Freund wird.

(Fotos: © SPIO/Christian Lietzmann)

auf dem Roten Teppich

auf dem Roten Teppich

auf dem Roten Teppich

mit Susanne Bormann am Tisch 50

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Fröhliche Weihnacht überall …

Liebe Blog-Leser,

ich wünsche Euch ein richtig tolles Weihnachtsfest und auf diesem Wege auch schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr! Als kleines Geschenk könnt Ihr über die Weihnachtsfeiertage mein komplettes Live-Album “MINOR DIARY” auf Soundcloud kostenlos downloaden. Diese Aufnahmen wurden mitgeschnitten während eines Solokonzertes im Februar 2008 in Hannover.

Ich werde zwischen den Jahren arbeiten müssen – einmal starten die Endproben für “HEDDA GABLER” und andererseits hoffe ich endlich meine Homepage fertigstellen zu können, die ab 01.01.2012 online gehen soll.

Minor Diary (2008) by Christian Friedel

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Woods Of Birnam – live in der Scheune (Dresden)

Zum Jahresende, am 20.12.2011, präsentieren POLARKREIS 18 ihren Fans das neue Video “FREI” in der Scheune eingerahmt mit einem Akustikkonzert und als Vorprogramm hat die Band verschiedene befreundete Bandprojekte eingeladen: unter anderem auch WOODS OF BIRNAM. Wir werden ein kleines Akustik-Set spielen und ich werde außerdem noch den Backgroundchor beim Polarkreis 18-Konzert unterstützen. Ich freue mich sehr auf den Abend in der Scheune in Dresden.

Plakat für das Konzert am 20.12. in der Scheune in Dresden

Vorprogramm: LESTAT VERMON / SEA OF LOVE / WOODS OF BIRNAM

Videopremiere

POLARKEIS 18 – Akkustikkonzert

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Zu Gast bei MDR Figaro

Am 14.Dezember 2011 bin ich bei der Sendung “Figaro trifft …” bei MDR Figaro eingeladen. Ihr könnt das Ganze von 18 – 19 Uhr im Radio hören und später auch noch als Podcast downloaden.

Weitere Infos gibt es HIER.

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Meine liebste Weihnachtsgeschichte

Für den MDR habe ich vor kurzem eine kleine Weihnachtsgeschichte geschrieben und eingesprochen. Zu sehen ist das Ganze am 16.12.2011 im MDR-Fernsehen vor dem Sandmann und bei MDR Figaro kann man es am gleichen Tag gegen 12 Uhr hören.

Die kleine Geschichte, mit einigen persönlichen Erinnerungen versehen, werde ich Euch auch bald hier auf diesem Blog präsentieren.

Weitere Infos findet Ihr HIER.

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Woods Of Birnam – Studio Diary 01

Foto: WOB

Die WOODS OF BIRNAM haben sich jetzt schon seit geraumer Zeit im Studio vergraben um an ihrem Debütalbum zu arbeiten. Insgesamt 14 Songs stehen auf der Liste, ob es alle auf das Album schaffen werden ist noch unklar.
Das gemeinsame Arbeiten an den Songs ist für mich eine völlig neue Herausforderung, spannend und manchmal nervig, beglückend, inspirierend aber auch oft anstrengend – ein wirklich toller und neuer Prozess des Musikmachens für mich. Natürlich merkt man das die Jungs schon viel Erfahrung und Geduld und Weitblick aus ihren “Polarkreis 18″-Tagen mitbringen und ich merke das ich doch oft recht ungeduldig werde und schnell zum Ergebnis kommen mag, aber lerne, das es sehr wichtig und spannend ist, die Songs der Gruppe zu öffnen, sie zu vertiefen und so lange daran zu arbeiten, bis man jeden Song von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet hat, um sich dann auf die momentan “beste Version” zu einigen. Dabei lernt man sich natürlich auch besser kennen und es schweißt das Gruppengefühl zusammen.

Für mich ist die Arbeit an diesem ersten WOODS OF BIRNAM-Album vor allem ein Findungsprozess und eine musikalische Intensivierung der Band. Ich wollte kein Soloprojekt machen, sondern habe bei der kleinen Tour im März dieses Jahres gespürt, wie viel Kraft und Power solch eine Band hat und wie sehr einige meiner Songs durch die Instrumentierung der Jungs gewachsen sind. Deswegen ist eine gewisse Rollenaufteilung wichtig, so bin ich z.B. zur Zeit für die Komposition der Songs und für alles was gesungen wird zuständig, die Jungs entwickeln den musikalischen Mantel und konzentrieren sich auf ihre Instrumente. Die Produktion der Platte liegt komplett bei uns. Natürlich muss man am Schluß gewisse Kompromisse machen und natürlich kann man es nicht jedem in der Band recht machen, aber ich glaube das diese Aufgabenteilung am Schluß mehr ein gemeinsames Produkt entstehen lässt, als wenn nur eine Person den Ton angibt. Und wenn wir als Gruppe hinter diesem Album stehen, dann wird es auch andere Menschen interessieren. Wie viele das sind , bleibt abzuwarten, aber spätestens im Herbst 2012 werden wir es wissen.

to be continued

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